FFIT trifft PLOIN
Coffee Talks – Teil 1

Zum Auftakt unserer neuen Reihe “Coffee Talks - FFIT trifft” ☕ starten wir mit unserem engsten Partnerunternehmen: PLOIN GmbH.
Jan Duda hat mit uns über Technologie, KI, gute Partnerschaften in der IT und die Frage, warum nicht das lauteste Framework gewinnt (sondern gute Menschen, die wissen, was sie tun 😉) gesprochen.
Stell dich und euch kurz vor!
Hi! Ich bin Jan Duda, Anfang 50 und seit 30 Jahren in der IT unterwegs. Angefangen habe ich als Softwareentwickler und bin heute Geschäftsführer der PLOIN GmbH. Die PLOIN ist ursprünglich als klassische IT-Firma gestartet und hat sich über die Jahre auf zwei starke Standbeine entwickelt: Anwendungsentwicklung auf der einen Seite und Beratung rund um Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Requirements Engineering und Change Management auf der anderen.
Woher kennen wir uns & wie kam unsere Zusammenarbeit ursprünglich zustande?
Ich kenne Chris seit 2011 aus einem gemeinsamen Projekt. Schon damals wurde schnell klar, dass wir fachlich und menschlich sehr ähnlich ticken. Aus dieser Zusammenarbeit heraus haben wir 2015 gemeinsam die Fast Forward IT GmbH gegründet. Heute profitieren PLOIN und FFIT davon, unterschiedliche Schwerpunkte zu haben und sich gleichzeitig ideal ergänzen zu können.
Wie verändert Technologie gerade euer Geschäftsfeld am stärksten und welche Trends siehst du derzeit?
Der prägendste Faktor ist aktuell ganz klar KI. Sie hilft uns, viele Standardaufgaben deutlich schneller zu erledigen und schneller zu guten Ergebnissen zu kommen. Gleichzeitig ist KI kein Selbstläufer, sondern ein Werkzeug, das man verstehen und richtig einsetzen muss — sonst produziert man schneller Fehler als Lösungen. Insgesamt sehen wir weniger neue Hypes, sondern eher eine Konsolidierung des Marktes, bei der es darum geht, vorhandene Technologien sinnvoll und effizient einzusetzen.
Was ist für dich aktuell überbewertet und was unterschätzt?
Überbewertet sind für mich die neuesten Tool- oder Framework-Hypes. Am Ende zählt nicht das Label auf dem Werkzeugkasten, sondern ob man damit das Problem gut löst. Unterschätzt werden dagegen die Menschen: Technologie ist immer nur so gut wie die Personen, die sie einsetzen.
Was macht für dich eine gute Partnerschaft in der IT aus?
Ehrlichkeit und Verlässlichkeit.
Welche Best Practices würdest du anderen Unternehmen empfehlen?
Mehr Menschlichkeit, mehr miteinander reden — sowohl intern mit Mitarbeitenden als auch extern mit Partnern und Kunden. Viele Probleme lassen sich früh lösen, wenn man offen und direkt kommuniziert.
Welches Projekt war für dich ein echter Game Changer?
Es gibt für mich nicht das eine Projekt. Spannend ist vielmehr, dass jeder Tag neue Herausforderungen mitbringt. Genau dieser kontinuierliche Wandel macht den Reiz aus.
Was war dein bisher spannendster Aha-Moment im Berufsleben?
Dass in unserem Umfeld eigentlich kein Tag so läuft wie geplant — und genau das bringt oft die spannendsten Entwicklungen hervor. Diese Dynamik ist bis heute einer meiner größten Motivationsfaktoren. Ich stehe morgens grundsätzlich aus Neugier auf - mal sehen, was heute passiert.
Was würdest du deinem 20-jährigen Ich über den heutigen Tech-Alltag erzählen?
Geh in die IT, bleib neugierig und hör nie auf zu lernen. IT ist kein Berufsfeld, das man einmal “fertig lernt” — man muss dauerhaft dranbleiben und offen für Veränderungen sein.
Wenn du nicht in der IT arbeiten würdest, was würdest du tun?
Wahrscheinlich wäre es etwas im technischen oder kreativen Bereich geworden — zum Beispiel Maschinenbau oder Musik.
Kaffee oder Tee?
Heute eher Tee — am liebsten schwarz oder grün. Kaffee eher punktuell, zum Beispiel als Espresso mit den Kolleg:innen.
Frühaufsteher oder Nachteule?
Ganz klar Nachteule.
Mac, Windows oder Linux?
Mac weil Unix.
Welche App nutzt du am häufigsten (außer Mail und Chat)?
Google Workspace — vor allem für Termine, Drive und die tägliche Organisation.
Wenn dein Arbeitstag ein Emoji wäre, welches wäre es?
Am ehesten: 😅
Also lächelnd, aber mit Schweißtropfen — es ist oft viel los, aber am Ende läuft’s.
Welche Superkraft würdest du im Arbeitsalltag am liebsten haben?
Zeitdilatation. Einfach ein bisschen mehr Zeit aus dem Tag herausholen.
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